Cisco VPN und Linux? vpnc!

Vor kurzem musste ich auf einem Linuxrechner den Cisco VPN Client zum laufen bringen. Nach wenigen erfolglosen Versuchen habe ich mich bereits nach Alternativen umgeschaut, erfolgreich: vpnc heisst das Zeit und Nervensparende Tool.

vpnc ist open source und bei vielen Distibutionen im Repository.

Als grafische Oberfläche stehen midestens KVpnc und nm-applet zur Verfügung. KVpnc ist für KDE die richtige Wahl, nm-applet ist das Netzwerk Applet im Gnome Panel.

Wer .pcf Dateien hat, das sind Konfigurationsfiles vom Cisco VPN Client, kann diese mit KVpnc und nm-applet (oder auch im Terminal) in vpnc einlesen und sofort verbinden.

Persönlich ging es bei mir um den Zugang zur Universität Basel. Diese hat in ihrer Konfiguration noch ein Group Password, das verschlüsselt in der Konfigurationsdatei enthalten ist. Um vpnc dazu zu bringen das Passwort einlesen zu können, musste ich das Ausrufezeichen vor ‘enc_GroupPwd=’ entfernen und das File erneut einlesen, danach lief alles perfekt.


  1. SAMiAM says:

    Die Linuxer in Rapperswil HSR benutzen VPNC als Ciscoersatz. Läuft ganz gut wenn man das GruppenPW dann mal hat.

Leave a Reply